by J. Gaiser
publication

27.01.21

Policy Paper: Die Dimension „soziale Herkunft“ in der Arbeitswelt aus einer intersektionalen Perspektive

Titel des Berichts: Die Dimension „soziale Herkunft“ in der Arbeitswelt aus einer intersektionalen Perspektive

Herausgegeben von: Charta der Vielfalt

Projektleitung: Stephan Dirschl

Konzept und Texterstellung: Dr. Emilia Roig und Julia Gaiser

Lektorat: Annika Riepe

Datum der Veröffentlichung: Januar 2021

Lesen Sie die Publikation hier.

Das Policy Paper des Center for Intersectional Justice setzt sich mit sozialer Herkunft als Determinante in der Arbeitswelt auseinander und betrachtet die neue 7. Vielfaltsdimension der Charta der Vielfalt e.V. aus einer intersektionalen Perspektive.

Warum ist es wichtig, dass Teams aus Menschen mit verschiedenen sozialen Herkünften bestehen? Wie kann Diversity Management sicherstellen, dass Arbeitnehmer*innen aufgrund der sozialen Herkunft nicht diskriminiert werden, weder bei der Jobsuche noch am Arbeitsplatz? Und warum spielt Intersektionalität so eine wichtige Rolle bei der Inklusion von Menschen aus benachteiligten sozialen Herkünften?

“Die Kategorie „soziale Herkunft” kann nicht ohne einen intersektionalen Ansatz analysiert und verstanden werden – und Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft kann nur durch diese Komplexität effektiv bekämpft werden.”

Das Policy Paper setzt sich mit dem deutschen Bildungssystem als wichtigen Ort der Reproduktion von sozialen Ungleichheiten auseinander. Außerdem analysiert es, inwiefern der Migrationsstatus einer Person sich auf die soziale Herkunft auswirkt. Desweiteren wird erklärt, warum das Konzept der Meritokratie eine Illusion und ein Diskurs ist, und zur Legitimierung von sozialen Ungleichheiten dient.

“Diversität in Bezug auf die soziale Herkunft sollte nicht nur im Sinne der Gleichstellung von Menschen aus benachteiligten sozialen Hintergründen angestrebt wer- den, sondern ist dringend notwendig, um kompetenzfä- hig und offen zu bleiben. Mehr Menschen aus der Arbei- terinnenklasse und soziale Aufsteigerinnen einzustellen, würde sich für die Unternehmen auf jeden Fall auszah- len, da viele von ihnen besonders durchsetzungsstark und anpassungsfähig sind.”

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